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Der UCI Cyclocross World Cup feiert den Jahreswechsel

Die Cyclocross-Fans haben sich die Termine in den Jahren 2020 und 2021 bereits in ihren Kalendern markiert. Innerhalb von zwei Wochen, von Namur (20. Dezember) und Dendermonde (27. Dezember) in Belgien bis Hulst (3. Januar) in den Niederlanden, werden die nächsten drei Runden des UCI Cyclo-cross World Cups die Elite der Disziplin anlocken. Wenige Wochen vor den UCI Cyclocross-Weltmeisterschaften, die am 30. und 31. Januar in Ostende (Belgien) ausgetragen werden, bietet sich hier die Gelegenheit zu sehen, wer an der Spitze steht.

Namur wird an diesem Wochenende bei einem der prestigeträchtigsten Events der Saison mit einem spektakulären Blick auf die Burg mit Stars besetzt sein. Um die Spannung noch zu erhöhen, wird es auch das erste Aufeinandertreffen zwischen Mathieu Van der Poel und Wout van Aert seit ihrem fantastischen Kampf auf den Straßen und dem Kopfsteinpflaster der Ronde van Vlaanderen im Oktober sein.

Die holländischen und belgischen Stars kehrten vor kurzem mit gegensätzlichen Ergebnissen in den Cyclo-Cross-Sport zurück. Van Aert holte zwei Podiumsplätze in drei Rennen, aber er hat noch keine Gelegenheit für einen Sieg gefunden. Van der Poel gewann das erste Cyclocross-Rennen, an dem er in dieser Saison teilnahm, in Antwerpen.

Die beiden Rivalen fahren mit der gleichen Idee: Sie wollen ihre Kondition verbessern und vor Ende Januar beeindrucken, wenn sie auf der Suche nach ihrem vierten Regenbogentrikot als UCI Men Elite Cyclo-cross World Champion in Topform sein werden. “Das ist mein Ziel”, betonte Van der Poel in einem Interview mit Wielerlits. “Ich habe keine Gesamtwertung zu verteidigen. Aber ich werde es wiederholen: Ich starte jedes Cyclo-Cross, um zu gewinnen.”

Neben dem dreifachen UCI-Weltmeister der Männer Elite gibt es viele weitere Stars, die glänzen wollen. Der Brite Tom Pidcock führt das Feld nach seinem Sieg am vergangenen Sonntag in Gavere an… vor Mathieu Van der Poel! Mit seinen 21 Jahren scheint der Silbermedaillengewinner der UCI Cyclo-Cross Weltmeisterschaften 2020 bereit zu sein, erwachsen zu werden.

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Die Fans werden ihre Augen auch auf den Europameister Eli Iserbyt und seinen belgischen Landsmann Toon Aerts richten. Sie sind seit dem Saisonstart in Lokeren (26. September) die erfolgreichsten Fahrer mit konstanten Ergebnissen bei ihren vielen Einsätzen.

Michael Vanthourenhout, Sieger der ersten Runde des UCI Cyclo-Cross Weltcups in Tábor (CZE), und der belgische Landesmeister Laurens Sweeck sind zwar am vergangenen Wochenende zurückgefallen, gehören aber immer noch zu den stärksten Konkurrenten, die in Namur antreten.

Wer kann Lucinda Brand herausfordern?
Sie hat in dieser Saison bereits sieben Siege eingefahren. Und es ist leicht vorstellbar, dass Lucinda Brand in den kommenden Events weitere Erfolge einfährt. Die Niederländerin führt jede Wertung an: den UCI Cyclo-cross World Cup, den Superprestige und die X2O Badkamers Trofee.

Denise Betsema konnte sich am vergangenen Samstag in Antwerpen gegen Brand durchsetzen, doch die Führende im UCI Cyclo-cross World Cup kehrte gleich am nächsten Tag auf der anspruchsvollen Strecke in Gavere zum Sieg zurück. Sie stand bei 14 der 15 Hauptevents der Saison auf dem Podium; Brands Beständigkeit und Entschlossenheit machen sie zu einer natürlichen Favoritin für den Gesamtsieg am Ende der Saison.

Auch wenn die amtierende UCI-Weltmeisterin der Frauen Elite, Ceylin del Carmen Alvarado, in dieser Saison nicht mit dem Tempo von Brand und Betsema mithalten konnte, hat sie dennoch vier Siege errungen, darunter auch die Europameisterschaft. Die Fahrerin von Alpecin-Fenix ist auf der Suche nach ihrem ersten Sieg seit Mitte November.

Hinter diesem Trio der Oranje-Stars werden ihre niederländischen Landsfrauen Annemarie Worst und Yara Kastelijn nach einer Lücke suchen. Das gilt auch für Sanne Cant, dreifache UCI-Weltmeisterin, bevor Ceylin del Carmen Alvarado das Regenbogentrikot übernahm: Die Belgierin zeigte am vergangenen Wochenende mit Platz 4 in Antwerpen und Platz 6 in Gavere Anzeichen einer besseren Form.

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Das Schloss von Namur und neue Austragungsorte
Mit fünf Runden im UCI Cyclo-cross World Cup 2020-2021 wird jedes Rennen eine ganz besondere Note haben. Nach der tschechischen Atmosphäre von Tábor zum Auftakt im November, treten die Stars in Namur an, einer der Hochburgen des Radsports. Mathieu Van der Poel und Lucinda Brand dominierten die letzten beiden Ausgaben der Veranstaltung, die vor 11 Jahren ins Leben gerufen wurde und deren Siegerliste eine wahre Hall of Fame darstellt, darunter die Belgier Niels Albert, Sven Nys und Wout van Aert, der Tscheche Zdeněk Štybar und die Niederländerin Marianne Vos, siebenfache UCI-Weltmeisterin in dieser Disziplin.

Mit seiner einzigartigen und extrem anspruchsvollen Streckenführung, mit sehr steilen Auf- und Abfahrten, hat sich das Cyclo-Cross in Namur zu einem der Highlights der Saison entwickelt. Und wenn das Wetter nass ist, kann alles passieren.

Am darauffolgenden Wochenende treffen sich die besten Cyclocrosser in Dendermonde zum Ambiancecross, einer neuen Veranstaltung, die zum ersten Mal im UCI-Weltcupkalender steht.

Diese dritte Runde wird nicht die einzige sein, die die Fahrer vor noch nie dagewesene Herausforderungen stellt, denn am 3. Januar geht es nach Hulst zum Vestingcross. Die Organisatoren mussten den Austragungsort aufgrund der jüngsten Beschränkungen, die in den Niederlanden zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verhängt wurden, ändern. “Die Organisation wird zusätzliche Maßnahmen nach sich ziehen, die auf den Festungsanlagen von Hulst nicht realisiert werden können”, teilten sie im November mit.

So werden die weltbesten Champions, sowohl Youngster als auch erfahrene Stars, in zwei der nächsten drei Runden Neuland entdecken – ein spannender Jahreswechsel mit dem UCI Cyclo-cross World Cup 2020-2021!

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