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Cyclocross Weltmeisterschaften: Bogense ist Gastgeber für die Weltelite

Die idyllische dänische Küstenstadt Bogense wird an diesem Wochenende zur Cyclocross-Hauptstadt der Welt, wenn sie die UCI Cyclocross Weltmeisterschaften 2019 ausrichtet.

21 Jahre ist es her, dass Dänemark das letzte Mal Gastgeber der UCI Cyclocross Weltmeisterschaften war, damals in Middelfart im Jahr 1998. Am 2. und 3. Februar wird eine Rekordzahl von 289 Fahrern aus 24 Ländern nach Bogense – auf der Nordseite der großen Insel Fünen – kommen, um an einem der fünf Rennen teilzunehmen, die am Samstag und Sonntag ausgetragen werden.

Es wird erwartet, dass die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen und der Seewind das Gefühl der Kälte noch verstärkt. Je nach Bedingungen könnte sich der spektakuläre 3 km lange Kurs in der Nähe des malerischen Hafens in nur wenigen Stunden von gefroren und schnell, zu schneebedeckt und rutschig oder sogar schlammig und langsam verwandeln. Der letztjährige Kurs – verwendet für den UCI World Cup Lauf im November 2017 – wurde leicht modifiziert. Es gibt immer noch einige Off-Camber-Passagen, aber der Hauptanstieg wird etwas leichter sein, während die Seepromenade ein paar Meter nach oben verlegt wurde, so dass die Fans die Strecke auf beiden Seiten flankieren können.

Samstag: Drei Titelverteidiger am Start
Ben Tulett (Großbritannien) wird am Samstagmorgen versuchen, sein Regenbogentrikot in der Kategorie Men Junior zu behalten. Letzterer hatte während der gesamten UCI Weltcup-Saison gemischte Erfolge und er wird mit der belgischen Auswahl mit Weltcupsieger Witse Meeussen, Ryan Cortjens und Thibau Nys auf starke Konkurrenz treffen. Weitere Favoriten sind der in Form befindliche Carlos Canal Blanco (Spanien) und Pim Ronhaar (Niederlande), der als einziger Fahrer an der Startlinie steht, der in der letzten Saison in Bogense auf dem Weltcup-Podium stand.

In der Kategorie Männer U23 gibt es zwei klare Top-Favoriten: Titelverteidiger Eli Iserbyt (Belgien) und UCI Weltcup Sieger Thomas Pidcock (Großbritannien). Ein Sieg von Iserbyt würde ihn zum ersten Fahrer machen, der drei Weltmeistertitel in dieser Kategorie holt, nach Siegen in 2016 und 2018. Pidcock dominierte die beiden letzten Weltcup-Saisons und ein Weltmeistertitel in Bogense wäre das i-Tüpfelchen. Letztes Jahr in Bogense gewann Pidcock vor Iserbyt. Zu den vielen Anwärtern auf ein Podiumsresultat gehören der stets konstante Antoine Benoîst (Frankreich), Jakob Dorigoni (Italien) und Ben Turner (Großbritannien).

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Das größte Rennen am Samstag wird in der Women Elite Kategorie ausgetragen. Titelverteidigerin UCI-Weltmeisterin Sanne Cant (Belgien) wird sich mit der niederländischen Auswahl messen müssen, um nach den Siegen 2017 und 2018 einen dritten Weltmeistertitel zu holen. Auch die 7-fache UCI Cyclocross World Cup-Siegerin Marianne Vos, die Europameisterin Anne-Marie Worst und Denise Betsema sind mit von der Partie, ebenso wie Lucinda Brand. Außenseiterinnen auf einen Podiumsplatz sind Veteranin Katherine Compton (USA), Nikki Brammeier (Großbritannien) und Mountainbike-Star Jolanda Neff (Schweiz). Im letzten Jahr gewann Cant die Weltcuprunde in Bogense vor Helen Wyman (Großbritannien) und Kaitlin Keough (USA).

Frauen U23: Richards abwesend
Von einer Knieverletzung geplagt, wird Titelverteidigerin Evie Richards (Großbritannien) am Sonntagmorgen nicht in der Lage sein, um einen dritten Weltmeistertitel in der U23-Kategorie der Frauen zu kämpfen, so dass Ceylin Del Carmen Alvarado (Niederlande) die klare Favoritin ist. Alvarado schaffte es bei den Weltcup-Runden in der Women Elite Kategorie nicht weniger als sechs Mal in die Top-10 zu kommen. Ein niederländisches Podium scheint in dieser Kategorie möglich zu sein, denn Yara Kastelijn, Fleur Nagengast und Inge van der Heijden sind alle im Rennen um eine Medaille. Weitere Anwärterinnen sind Clara Honsinger (USA), Marion Norbert Riberolle (Frankreich), Harriet Harnden (Großbritannien) und Jana Czeczinkarova (Tschechische Republik).

Männer Elite: Wer kann in den Kampf Van der Poel – van Aert eingreifen?

Mathieu Van der Poel (Niederlande) ist der klare Favorit für das Rennen der Männer Elite am Sonntag. Abgesehen von einem Ausfalltag beim Koppenbergcross am 1. November gewann der Europameister alle Cyclocross-Rennen, an denen er in dieser Saison teilnahm. Seit er 2015 in Tábor der jüngste UCI-Weltmeister aller Zeiten wurde, hat Van der Poel jedoch auf die harte Tour gelernt, dass der beste Fahrer der Saison nicht unbedingt das Regenbogentrikot erobern muss. Seitdem hat es Wout van Aert (Belgien) jedes Jahr geschafft, sich für die Weltmeisterschaften zu empfehlen, während Van der Poel zu kämpfen hatte. An diesem Wochenende ist der einzige Fahrer, der in der Lage zu sein scheint, van der Poel und van Aert im Kampf um die Spitze zu unterstützen, der belgische Meister Toon Aerts, der kürzlich den Telenet UCI Cyclocross World Cup gewann. Sollte einer der Genannten straucheln, dann hoffen Michael Vanthourenhout (Belgien), Corné van Kessel (Niederlande), Lars van der Haar (Niederlande), Quinten Hermans (Belgien) und Laurens Sweeck (Belgien) auf eine Medaille.

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