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3 Rennen: 3 Titel, 7 Medaillen – Oranje regiert in Dübendorf!

Wie dominant kann eine Nation in einer Disziplin sein? Die Niederlande stoßen an Tag 1 einer sehr anspruchsvollen UCI Cyclocross Weltmeisterschaft, die am 1. und 2. Februar in Dübendorf (Schweiz) stattfand, an die Grenzen. Ceylin del Carmen Alvarado krönte den Samstag mit einem spektakulären Triumph im Rennen der Frauen Elite vor ihren Landsfrauen Annemarie Worst und Lucinda Brand. Damit gab es drei Regenbogentrikots und insgesamt sieben Medaillen in drei Rennen für die niederländischen Fahrerinnen.

Die Oranje-Farben waren auf dem Rundkurs, der auf dem Flugplatz Dübendorf angelegt wurde, allgegenwärtig und am Nachmittag beim Rennen der Frauen Elite am deutlichsten zu sehen. Lucinda Brand, Annemarie Worst und Ceylin del Carmen Alvarado gehörten nach ihren vielen Erfolgen in dieser Saison zu den heißen Favoritinnen. Sie setzten sich schnell vom Rest des Feldes ab, nur ihre niederländische Landsfrau Yara Kastelijn konnte ihnen in den ersten beiden Runden folgen.

Kastelijn wurde dann abgehängt und von der erfahrenen Amerikanerin Katie Compton überholt, die erfolglos hinter dem niederländischen Haupttrio herfuhr. Die Kategorie Women Elite war die am stärksten umkämpfte im Telenet UCI Cyclocross World Cup 2019-2020. Sie wurde erst in der letzten Runde der letzten Runde in Hoogerheide (Niederlande) entschieden, als Alvarado stürzte und Worst sich zum Gesamtsieg schob. Auch das Rennen in Dübendorf war eng und spannend.

Worst und Alvarado gingen in der fünften und letzten Runde aufs Ganze, während Brand ebenfalls alles gab und versuchte, im Rennen zu bleiben. Es kam zum Endspurt und Alvarado überholte Worst und holte sich ihren ersten UCI Cyclocross Weltmeistertitel. Brand holte sich die Bronzemedaille mit einem Rückstand von 10″ und Compton wurde 4. (+1’00”), während die Belgierin Sanne Cant, die die letzten drei Auflagen gewonnen hatte, auf einem Rundkurs, auf dem sich große Lücken auftaten, 12. wurde (+3’32”).

Die Emotionen in den Gesichtern der Fahrer – Alvarado brach gleich nach dem Überqueren der Ziellinie in Freudentränen aus; Brand versuchte, sich zurückzuhalten, bevor ihr die Tränen, die auch über ihre Wangen liefen, den Rest gaben – sagten alles nach einem absoluten Thriller.

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“In der letzten Runde war ich sehr müde”, schilderte Alvarado dann. “Ich dachte nicht, dass ich heute gewinnen würde, aber das Tempo wurde langsamer und es war meine Chance, einen letzten Zug mit allem, was ich hatte, zu machen.”

Frauen Junioren und Männer U23: die Niederlande holen alles

Mit einer 21-jährigen Weltmeisterin in der Frauen-Elite-Kategorie ist die Gegenwart für die Niederländer glänzend, und auch die Zukunft sieht definitiv rosig aus. Die Oranje-Auswahl bewies gleich zu Beginn dieser Weltmeisterschaft, dass ihnen die frisch angelegte Strecke in Dübendorf gut liegt. Im ersten Rennen des Tages fuhren Shirin van Anrooij und ihre Landsfrau Puck Pieterse (in dieser Saison bereits Siegerin der Juniorinnen-Europameisterschaft) zu einem spektakulären Doppelsieg vor der panamerikanischen Juniorenmeisterin Madigan Munro (USA).

Van Anrooij setzte sich in der ersten Runde von der Spitze ab und siegte schließlich mit 53 Sekunden Vorsprung vor Pieterse. Ich wollte von Anfang an aufs Ganze gehen”, erklärte Van Anrooij nach ihrem Sieg. “Es war ein wirklich harter Kurs und ich wusste, dass ich stark genug war, um alleine zu fahren, also war es ein guter Kurs für mich.” Sie konnte sich ihr Lächeln nicht verkneifen, als sie Geschichte schrieb.

Mit 46 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt wird dieses Rennen als erstes Frauen-Juniorinnen-Rennen in die Geschichte der UCI Cyclocross Weltmeisterschaften eingehen. Van Anrooij und ihre Verfolgerinnen können nun davon träumen, ihren Ältesten nachzueifern.

Im Rennen der Männer U23 versuchte der Lokalmatador Kevin Kuhn (Gewinner des Telenet UCI Cyclocross World Cups 2019-2020 in dieser Kategorie), das Beste aus den Herausforderungen zu machen, die auf seinem Heimatboden gelegt wurden. Er setzte seine Konkurrenten schnell unter Druck und setzte sich zusammen mit dem Franzosen Antoine Benoist, dem Belgier Niels Vandeputte und den Niederländern Ryan Kamp, Mees Hendrikx und Pim Ronhaar früh ab.

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Kamp setzte sich schließlich in ähnlicher Weise wie bei seinen jüngsten Siegen in Nommay und Hoogerheide im UCI Cyclocross World Cup 2020 von Telenet durch. Sein Solosieg vor Kuhn und Hendrikx brachte ihm das Regenbogentrikot ein, von dem er schon lange träumt: “Ich bin erst das zweite Jahr U23 – nächstes Jahr kann ich das ganze Jahr im Trikot fahren!”

Kamp und seine Landsleute, die am Samstag Erfolge sammelten, können nun ihre Erfolge feiern, während sich die Männer Junioren, Frauen U23 und Männer Elite auf den zweiten Kampftag in Dübendorf am kommenden Sonntag vorbereiten. Macht euch bereit!

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