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2021 UCI Cyclo-cross World Championships: vier Regenbogentrikots und unzählige Herausforderer

Wout Van Aert

Ostende steht kurz vor der Austragung der UCI Cyclo-Cross Weltmeisterschaften 2021 (30.-31. Januar), ein Event, das eine spektakuläre Premiere in der belgischen “Königin der Strände” zu werden verspricht. Die aktuelle Coronavirus-Pandemie hat zur Absage der Juniorenrennen geführt, aber vier Regenbogentrikots werden an diesem Wochenende zu vergeben sein, wenn sich die Frauen und Männer der Elite- und U23-Kategorien auf den Kampf vorbereiten.

Sie werden einen 2.900 Meter langen Rundkurs bewältigen, der den Strand und das Wellington Hippodrom verbindet. Die beiden Sektoren werden durch eine beeindruckende Brücke verbunden, die eine 21%ige Steigung aufweist. Dieser einzigartige Kurs verspricht spannende Rennen und die Wetterbedingungen könnten der Action noch mehr Würze verleihen.

Männer U23: Ryan Kamp strebt das Double an
Den Auftakt machen am Samstagnachmittag (13:30 Uhr MEZ) die Fahrer der Kategorie Men Under 23. Der junge Niederländer Ryan Kamp kommt als heißer Favorit nach Ostende, um das Regenbogentrikot zu behalten, das er vor einem Jahr in Dübendorf in der Schweiz eroberte. Er bestritt in dieser Saison nur ein U23-Rennen, bei dem er den Sieg bei den Europameisterschaften in s’Hertogenbosch, Niederlande, errang.

Der 20-jährige aufsteigende Stern genoss diese Saison und sammelte Erfahrungen bei der Männer Elite. Er nahm an vier UCI-Weltcup-Veranstaltungen teil und beendete sie jedes Mal innerhalb der Top 20, einschließlich Platz 9 in Hulst, ebenfalls in seinem Heimatland, Anfang Januar.

Sein Hauptkonkurrent kommt aus Großbritannien: Thomas Mein, Sieger des einzigen U23-Rennens im diesjährigen UCI Cyclo-Cross World Cup Ende November im tschechischen Tábor – obwohl er bei den Elite-Fahrern weniger erfolgreich war (immerhin 12. in Dendermonde, Belgien). Sein britischer Teamkollege Cameron Mason und der niederländische Fahrer Mees Hendrikx haben ebenfalls Chancen auf das Podium.

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Frauen Elite: ist die niederländische Dominanz vorprogrammiert?
Wer kann die Oranje-Talente herausfordern? Die niederländischen Frauen beanspruchten bei den letztjährigen UCI Worlds die drei Stufen des Podiums für sich und sie haben sich auch in diesem Winter als dominant erwiesen. Mit drei Siegen in fünf Runden hat Lucinda Brand die Gesamtwertung des UCI Cyclo-Cross World Cup 2020-2021 vor ihren Landsfrauen Ceylin del Carmen Alvarado und Denise Betsema, die jeweils eine Runde gewonnen haben, für sich entschieden.

Es ist schwer, einen Favoriten zwischen den drei niederländischen Stars auszumachen, aber die amtierende UCI-Weltmeisterin Alvarado beeindruckte zuletzt mit einem schönen Sieg in Overijse am vergangenen Sonntag.

Clara Honsinger ist vielleicht die gefährlichste Herausforderin. Die junge Amerikanerin (23 Jahre alt) beendete den UCI Cyclo-cross World Cup auf dem 4. Gesamtrang mit zwei zweiten Plätzen: in Namur und Dendermonde. Mit ihren drei Regenbogentrikots von 2017 bis 2019 darf die Belgierin Sanne Cant nie unterschätzt werden, vor allem nicht bei Heimrennen.

Frauen U23: Ungarisches Wunderkind Blanka Kata Vas fordert die niederländischen Youngster heraus
Das erste Rennen am Sonntagnachmittag bringt die hellsten jungen weiblichen Talente vor dem Rennen der Männer Elite zusammen. Die Fahrerinnen, die bei den U23-Frauen um die vorderen Plätze kämpfen, hatten bereits bei den UCI-Weltcup-Runden die Chance, Erfahrungen gegen die Älteren zu sammeln – und Blanka Kata Vas hat in dieser Saison einen beeindruckenden Eindruck hinterlassen. Die 19-jährige Ungarin, bereits Silbermedaillengewinnerin im U23-Rennen bei den UCI Worlds 2020, fuhr in dieser Saison bei allen fünf Runden des UCI Weltcups unter die Top 10.

Um in Ostende erfolgreich zu sein, muss sie die niederländische Armada abwehren, die von Puck Pieterse (U23-Europameisterin), Manon Bakker (3. in Overijse) und Fem van Empel (4. in Namur) angeführt wird. Dieses Rennen wird sehr offen sein, da auch die junge Britin Anna Kay zu den Anwärtern gehört, die um das Regenbogentrikot kämpfen wollen.

Männer Elite: der MVDP-WVA-Showdown
Die meisten Augen sind auf den Niederländer Mathieu Van der Poel und den Belgier Wout van Aert gerichtet, die zusammen seit 2015 jedes Regenbogentrikot in der Kategorie Herren Elite gewonnen haben. Sie sind mit drei Titeln gleichauf und streben am Sonntag (15:10 Uhr MEZ) jeweils einen historischen vierten Erfolg an.

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Nach acht Kämpfen in diesem Winter hat Van der Poel einen kleinen Vorsprung (5 Siege zu 3), aber Van Aert beeindruckte letzten Sonntag. Sein Sieg in Overijse bescherte ihm seinen dritten Gesamtsieg im UCI-Weltcup, den ersten seit 2017. Diese beiden Rivalen ziehen die meiste Aufmerksamkeit auf sich, aber der Brite Tom Pidcock hat sich in den Kampf eingemischt und holte bereits letztes Jahr Silber im Rennen der Männer Elite. Das belgische Kontingent verfügt über eine beeindruckende Tiefe an Talenten, die zu Hause antreten, mit einem Kader, der Toon Aerts, Eli Iserbyt, Laurens Sweeck und Michael Vanthourenhout umfasst.

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